Harmoniefee

Fünf Dinge, die dich schnell glücklich machen

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„Wenn der Tag nicht dein Freund war, dann war er dein Lehrer. ” – Unbekannt

Jeder hat mal schlechte Tage

Wer kennt diese Tage nicht? Du hörst in der Früh den Wecker nicht, draußen fängt es an zu schütten und den Regenschirm hast du zuhause vergessen. Die U-Bahn fährt gleich vor deiner Nase los. Der nervöse Chef möchte gewisse Dokumente schon gestern haben und deine Tasse mit dem mittlerweile viel begehrten Kaffee entschließt spontan sich mit der Tastatur zu befreunden.

Ja, solche Tage mag niemand haben. Es passiert aber jedem von uns, dass es nicht grad so passt. Du kannst die Schuld auf die Sternkonstellationen schieben oder denken, dass du ein Pechvogel bist. Ratsam ist es aber, keinen Widerstand zu leisten. Akzeptiere einfach, den schlechten Tag. Schnell wirst du bemerken, dass du dich innerlich ein wenig besser fühlst.

Kein Widerstand

Die Falle des Optimismus

Mit 15 fing ich an voller Begeisterung viele Bücher für Persönlichkeitsentwicklung zu lesen. Damals fasste ich den festen Entschluss, eine Optimistin zu werden. Egal was passiert, dachte ich, werde ich meine Gedanken kontrollieren und dadurch nur positive Ergebnisse materialisieren.

Kontrollieren…brrr…ich fühle einen gewissen Schauder über den Rücken laufen, wenn ich an dieses Wort denke. Aber damals war ich noch ein Küken und hatte nicht so viel Lebenserfahrung wie heute. 🙂

Und das Ergebnis? Nicht nur, dass ich einen wichtigen Teil meines wundervollen Ichs, meine Schattenseite nicht völlig akzeptierte und liebte. Aber ich gab auch anderen Menschen den Eindruck, dass alles in Ordnung wäre. Dadurch hatte ich keine wirkliche emotionale Verbindung zu den wichtigsten Menschen in meinem Leben.

Das gab mir eine schlechte Laune, weil ich nicht wirklich verstanden wurde. Ich war an gewissen Tagen recht unglücklich und frustriert trotz meiner Versuche, das Gute daran zu finden.

Schlechte Laune 5 Tipps für einen glücklichenTag

Heute bin ich (Gott sei Dank!!) reifer und ich vertrete eine andere Meinung. Es ist völlig in Ordnung, dass man auch schlechte Tage hat. Und es ist ok, wenn nicht alles so wie geplant verläuft.

Als Frau beobachte ich meinen Zyklus besser und bemerke, dass irgendwann gewisse körperliche Änderungen im Körper stattfinden, die ich nicht völlig beeinflussen kann (ok, ok, mit Schokolade schon). Nun akzeptiere ich diese schönen, farbigen Tage so wie sie sind. Wie langweilig wäre mir das Leben, wenn ich nur Highs erleben würde!

Schokolade

Wie würdest du wachsen, wenn es keine Tiefen und Höhen gäbe? Wie würdest du deine erfolgreichen Tage erkennen, wenn nicht durch einen Kontrast?

Wie würdest du andere Menschen verstehen und trösten können, wenn die eine recht schlechte Laune haben?

Versteh mich nicht falsch, liebe/r Leser/in. Such nicht absichtlich Traurigkeit und Unglück. Denn die findest du gewiss viel schneller als all deine Segnungen.

Jedoch hilft es nicht, Widerstand zu leisten. Es ist klar, dass diese Emotionen, die du grad in deinem Körper fühlst, dir etwas signalisieren möchten…sie sind deine intimsten Freunde!

Willst du schnell wieder auf deine Beine stehen? Hier ein paar Ideen.

5 Tipps zum schnellen Glücklichwerden

Tipp 1 – Schreibe in dein “Fluchtagebuch”

Als Kind lernte ich nicht wirklich, dass Gefühle wie Wut, Ärger und Traurigkeit „normale“ Emotionen sind. Man lies mich verstehen, dass es ungerechtfertigt oder in Unordnung wäre, diese Gefühle zu haben. Oder auszudrücken.

Daher sammelte sich eine Menge Frust in mir. Das endete oftmals in einer Implosion oder Explosion. Niemand verstand, was mit dem braven, süßen Mädchen, plötzlich passiert war.

Heute habe ich eine Strategie entwickelt. Um nicht meine ganze negative Energie auf andere zu übertragen, schreibe ich in ein Tagebuch alles genauso, wie ich es denke. Auch wenn es mich dran erinnert, dass ich gerade nicht glücklich bin. Es hilft zuerst ungemein viel und so schnell, alles, wirklich aaaalles rauszulassen. Und nicht mehr analysieren.

In der Regel fluche ich nicht. Zumindest versuche ich im Alltag auf Wörter zu achten, da sie mich in einen gewissen Zustand bringen. In solchen Momenten interessiert mich aber null Moral und Gerechtigkeit. Es regnet mit Depression für ein paar Minuten, es donnert mit Zorn, und langsam, aber sicher verschwinden die Wolken des Pessimismus. Mein Herz ist so erleichtert.

Tagebuch

Also was tun, wenn es dir schlecht geht?

  • Nimm ein paar Blätter/ ein leeres Heft und einen Kulli zum Aufschreiben. Oder öffne eine Worddatei auf deinem Rechner, wenn du eine Computeraffinität hast.
  • Schreib deine intimsten, „echtesten“ Gedanken über die ganze Situation, die dich im Moment in Ungleichgewicht bringt. Denk nicht nach! Schreib pausenlos alles, was dir durch den Kopf läuft.
  • Wenn du spürst, dass nichts mehr bleibt, atme dreimal tief ein und aus. Beobachte, wie du dich nach dem ganzen Prozess fühlst.

Das ist auch eine tolle Übung, die man in der Früh nach dem Aufwachen machen kann. Alle Gedanken für 5 Minuten aufschreiben, so dass du den Kopf von obsessiven Gedanken leerst.

Es ist auch interessant danach zu analysieren, was für Sachen du idR denkst. Was sich im Unbewussten versteckt, wenn du ununterbrochen deine Gedanken niederschreibst. Auf jeden Fall kann man sich danach in einem besseren Zustand auf die Tagesziele konzentrieren.

Tipp 2 – Lass dich berühren

  • Sei es ein berühmtes Gedicht von William Shakespeare, ein künstlerischer Film mit tollem Soundtrack von Ludovico Einaudi oder ein Bild von Claude Monet – schöne Sachen inspirieren uns und streicheln unsere Seele. Dadurch ändert sich in ein paar Sekunden unsere Vision über die Welt.

Als ich in Kunstmuseen im Ausland spazierte, fotografierte ich oft meine Lieblingsbilder und den Künstlernamen. Danach suchte ich mir diese im Internet. Nun habe ich nicht nur tolle Hintergrundbilder für meinen Laptop, sondern auch eine Sammlung von „Instantly feel good pictures“ :-).

 Portrait of Charlotte du Val d_Ognes – Marie-Denise Villers

Portrait of Charlotte du Val d’Ognes – Marie-Denise Villers (Metropolitan Museum of Art, New York City)

  • Umarme dich! Egal wie verrückt die Idee klingt, du bist die einzige Person, die dich glücklich machen kann. Also steh vorm Spiegel und schau dir in die Augen. Mach dir ein paar Komplimente. Gib dir die herzlichste Umarmung, die du dir vorstellen kannst. Ja, so cool bist du! Man sagt doch, man soll sein eigener bester Freund sein.

Umarmung

  • Jeder Mensch hat das Bedürfnis, berührt zu werden. Lass eine Kuschelparty mit den engsten Freunden organisieren. Wenn Kuschelpartys nichts für dich sind, geh dann zu deiner Mama, deinem Bruder, zum allerbesten Freund, zum Nachbarshund usw. und drück mal gaaaanz fest. Und lass dich drücken. Na, bewirkt das nicht ein echtes Wunder? Tzack, tzack, und die ganze negative Energie ist weg.

Kuscheln

(Kinder, versucht das nicht zuhause zu tun :P)

Tipp 3 – Unterstütze eine hilfebedürftige Person

„Where focus goes, energy flows” – Tony Robbins

Indem deine Aufmerksamkeit auf eine Person gerichtet ist, vergisst du plötzlich, was dich eigentlich stört. Es ist nicht immer gut, die eigene Lebenslage zu ignorieren. Aber manchmal ist man sich nicht bewusst, wie gesegnet man wirklich ist.

Es hilft ungemein einfach einen positiven Beitrag für andere zu leisten, ohne etwas zu erwarten/ verlangen. Sei es ein Anruf einer Freundin, die vor kurzem Mama geworden ist und einen freien Nachmittag gebrauchen könnte. Oder eine ehrenamtliche Tätigkeit in deiner Lieblings-NGO. Das macht mich persönlich sehr glücklich.

Wie Tony Robbins es schon sagt, ist Fokus sehr wichtig. Bitte deine Freunde, dir etwas Positives aus deren Leben zu erzählen. Weil dir diese so lieb sind, freust du dich gleich über deren Erfolge. Dein Zustand ändert sich dann komplett innerhalb von ein paar Minuten.

 Ehrenamt

Tipp 4 – Tanz und sing wie ein Popstar

Das braucht keine Erläuterung. Nimm die Haarbürste in die Hand, lass dein Lieblingslied am PC/ Radio spielen und sing mit! Natürlich mit den passenden dance moves :-). Lass deine innere Diva scheinen! Bald spürst du, wie glücklich du wirst :D.

Indem du dich bewegst, lässt du auch diese Emotionen raus…schwupp…sie verschwinden im Nu! Wie von einem unsichtbaren Staubsauger werden sie weggesaugt, wenn du mal mit Taylor Swift „Shake it off“ singst.

Natürlich empfiehlt man allgemein Sport zu treiben. Dann betrinkst du dich mit einem Cocktail aus Glückshormonen (Endorphine, Serotonin usw.). Für Teilzeitfaulenzer wie ich reicht aber eine gute Karaokesession vorm Spiegel (ja, das geht sogar in der Toilette bei der Arbeit mit den Kopfhörern – also keine Ausreden!).

Superstar

Tipp 5 – Sei dein bestes Du

Zieh deine schönsten Kleider an. Kümmre dich um deine Frisur. Lass dich vom Lieblingsparfüm umarmen. Trag dein breitestes Lächeln! Wenn du zumindest gepflegt bist und chic aussiehst, hast du eine andere Haltung. Du fühlst dich einfach happy. Oftmals bekommst du auch Komplimente dafür, was an einem solchen Tag nicht wirklich schadet. Im Gegenteil.

„Clothes make the man. Naked people have little or no influence on society.” – Mark Twain

Am Ende steh gerade und zieh die Schultern nach hinten. Atme regelmäßig und tief aus der Bauchmuskulatur ein und aus. Es macht einen Riesenunterschied! In nur 2 Minuten siehst du die Welt mit ganz anderen Augen.

Happy

Ich hoffe sehr, dass dir diese Tipps von großem Nutzen waren.

Was hilft dir, wenn du einen miesen Tag erlebst?

Welchen Tipp würdest du anwenden, um deine Stimmung zu ändern?

Was macht dich jetzt und hier glücklich?

Schreibe unten deinen Kommentar und teil deine Erfahrung mit uns!

Bleib lebensfroh!

Deine Harmoniefee

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